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Zielpublikum

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Wikiweise hat unterschiedliche Zielgruppen bzw. wir schreiben unsere Texte für verschiedene Anwendungen. Im Hinblick auf diese Anwendungszwecke erfolgt die Enzyklopädiedefinition, die Wikiweise verwendet. Folgende Gruppen sind von Interesse:

  1. Diejenigen, die wissen wollen, was ein Wort zu bedeuten hat oder eine Einordnung irgendeines Namens brauchen. Also bspw. was eine Alliteration ist, wer Afra Behn war, deren Name auf einem Programmheft auftaucht, etc. - die Lexikonbenutzer. Denen müssen wir eine gute, allgemeinverständliche, aber exakte Definition liefern. Allzuviel Fachwissen bei den Lesern sollte dabei nicht vorausgesetzt werden, und auch nicht den Bedarf, sich lange mit dem Thema auseinanderzusetzen - diese Leser kucken rein und wollen nach fünfzehn Sekunden nicht mehr ganz so blöd dastehen wie vorher.
  2. Diejenigen, die wissen wollen, wie eine Alliteration genau definiert ist. Beispielsweise steht im Wikipedia-Artikel zur A., dass sie "ungenau" Stabreim genannt würde - und Stabreim linkt dann wieder auf A. zurück. Das lässt einen genauso klug zurück wie man vorher war. Ist eine Alliteration nun ein Stabreim oder nicht? Wo ist genau der Unterschied, wenn es einen gibt? Wikipedia wird da den Anforderungen dieser Lesergruppe nicht gerecht - Wikiweise sollte das anders machen; Autoren sollten auf genau diese Kleinigkeiten achten.
  3. Die Kunst sollte sein, die ersten Absätze der Artikel so zu formulieren, dass sie den beiden genannten Gruppen gerecht werden. Die Hypertext-Struktur trägt dazu bei - man kann Begriffe verlinken, die man als bekannt voraussetzt. Ein Leser, der sie nicht kennt, kann sich durchklicken
  4. Die dritte Gruppe von Lesern wären die, die sich in ein Thema einarbeiten und einen ersten Überblick brauchen, der ihnen die wichtigen Stichworte im Zusammenhang kurz und prägnant liefert. Wichtig ist, dass man wegen dieser Gruppe nicht in eine Lehrbuch-Schreibe verfällt. Wiederholungen, die man in einem Lehrbuch erwarten würde, braucht es dagegen in einer Enzyklopädie nicht.
  5. Die vierte Gruppe sind diejenigen, die ein Thema nur am Rande interessiert, die aber keinen falschen Angaben aufsitzen wollen, die man ihnen sonst negativ auslegen würde. Beispiel: Jemand arbeitet über (nur des Beispiels halber herangezogene) kambodschanische Klöster des 21. Jh., und braucht jetzt zur Vervollständigung eines Abschnitts "Die Idee des Klosters" einen kurzen Einblick in die Strukturen des mittelalterlichen Klosterlebens Europas, und zwar ohne Allgemeinplätze, denen nicht zu trauen ist.
  6. Die fünfte Gruppe sind die, die sich in einen Themenkomplex einarbeiten wollen oder eine Zusammenfassung über Wissen brauchen, dass sie so ungefähr schon parat haben, entweder um zu prüfen, dass sie nichts wichtiges zu erwähnen vergessen haben oder um das ganze bspw. für eine Klausur zu pauken. Das ist die Zielgruppe für das pdf-Feature und diejenigen, denen Wikiweise wirklich einen Mehrwert liefern könnte, den es so im Internet noch nicht gibt. Wikiweise bietet prinzipiell die Möglichkeit zu sagen: "Gib mir alles zum Thema Zisterzienser, und zwar ordentlich in einer pdf-Datei, damit ich mir die drucken und im Garten/Badewanne/Urlaub lesen kann." Etwas weitergesponnen: Vielleicht kann man bald mit modernen Digitaldruckmaschinen und einer Bindemaschine tatsächlich Bücher in einer echten Auflage von Eins produzieren. Dich interessieren soziale Bewegungen? Hier kommt das "Lexikon der sozialen Bewegungen". Du bist Projektmanager? Fordere über Wikiweise Dein "Lexikon Projektmanagement" ab, ordentlich gebunden, mit Lesebändchen...

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