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Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Artikel #2691, »Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland«, geschrieben von: B. Brockhorst (99 %) , Josef Kandl(Red.) (0 %)

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, (kurz: Grundgesetz, Abk.: GG), Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. In den Jahren 1948/49 von 65 aus den Landesparlamenten entsendeten Abgeordneten, dem Parlamentarischen Rat erarbeitet, wurde es am 8. Mai 1949 vom diesem mit 53 gegen 12 Stimmen angenommen. Nach Zustimmung der westlichen Besatzungsmächte wurde das GG in den Länderparlamenten ratifiziert (Ausnahme: Bayern). Da jedoch zwei Drittel der Länder zur Annahme des Grundgesetzes ausreichten, trat es auch in Bayern in Kraft. Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom Parlamentarischen Rat unter Vorsitz von Konrad Adenauer in Bonn feierlich verkündet und unterzeichnet und trat (der Bestimmung des Artikel 145 GG entsprechend) mit Ablauf des Tages, um 0 Uhr am 24. Mai 1949 in Kraft. Dieser Akt war die „Geburtsstunde“ der Bundesrepublik Deutschland.

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