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Glaube

Artikel #713, »Glaube«, geschrieben von: K. Bleuer (57 %) , Gabriele von Horn(Red.) (36 %) et al.

Glaube (ahd. gilauba = innere Sicherheit), das Vertrauen, die Gewissheit oder das Für-wahr-halten von etwas, das nicht direkt oder durch wissenschaftlliche Methoden beobachtbar oder beweisbar ist. Grundsätzlich erlebt der Glaubende Vorstellungen von Transzendenz als erfahrbar und versucht sich der T. auf verschiedenen Wegen zu nähern.

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Glaube entsteht aufgrund von Erfahrung oder fremden Bezeugungen und steht im engeren Sinne im Gegensatz zum Wissen. Dem Glauben entspricht die Metaphysik zur Erklärung der Welt, während dem Wissen die wissenschaftliche Erkenntnis entspricht. Im weiteren Sinne stehen sich Glaube und Wissen nicht gegensätzlich gegenüber, da sie je von einer grundsätzlich anderen Fragestellung ausgehen.

Im religiösen Zusammenhang ist der Glaubende davon überzeugt, dass das individuelle Geschick durch eine spirituelle Instanz (Geister, Götter, etc.) beeinflusst wird. Im Gegensatz zum Aberglauben wird der Glaube durch die im jeweiligen Kulturraum gültige Religion gutgeheißen.

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