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Energie

Artikel #8722, »Energie«, geschrieben von: Markus Schweiß(Red.) (78 %) , G. Schütte (19 %) et al.

Abbildung: Energietraeger_Deutschland_Zeitreihe.png

Der Gesamtenergieumsatz in Deutschland in den letzten Jahrzehnten

Energie (von griech.: ενεργός [energos] - aktiv), die Fähigkeit eines Systems, Arbeit zu verrichten. Die SI-Einheit der Energie ist das Joule.

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Energie kann in einem geschlossenen System weder vernichtet noch erzeugt werden. Dennoch werden im allgemeinen Sprachgebrauch die im Sinne der Physik falschen Begriffe "Energieverbrauch" und "Energieerzeugung" verwendet, wenn es um die Bereitstellung der verschiedensten Formen der Energie geht.

Formen der Energie sind z. B. die elektrische, die thermische, die mechanische und die Kernenergie. Diese Formen der Energie können ineinander umgewandelt werden, beispielsweise die chemische in thermische Energie beim Heizen mit fossilen Brennstoffen wie Braun- und Steinkohle, Erdöl oder Erdgas. Nach einer mehr auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abzielenden Sprachregelung heißen die unterschiedlichen Energieformen auch Primär-, Sekundär- und Endenergie.

Die Bereitstellung und der Umsatz von Energie hat für eine Volkswirtschaft eine erhebliche Bedeutung. Elektrischer Strom wird großtechnisch in Kraftwerken erzeugt, flüssige und feste Brennstoffe sind für die Produktion in der Industrie, im Verkehr und in den Privathaushalten unverzichtbar.

Literatur

  • Grote, Karl-Heinz et. al.: Dubbel, Taschenbuch für den Maschinenbau; Kapitel L (Energietechnik); 21. Auflage, Springer Verlag Berlin-Heidelberg-New-York 2005; ISBN 3-540-22142-5

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